Sarah M. Hensmann

Grafik / Foto / Video
Beine im Gras _ 2014

aus der Foto-Serie “Himmel über Hamburg”

Beine im Gras _ 2014

aus der Foto-Serie “Himmel über Hamburg”

Ziegeleimuseum Midlum _ 2013

Corporate Design

Das Ziegeleimuseum Midlum mit seinen imposanten Türmen wirkt in der weiten Landschaft direkt am Wasser fast selbst wie ein museal präsentiertes Exponat. Es ist zentraler Erinnerungsort für die Geschichte einer Region und gleichzeitig ein Ort der modernen Kultur. // Der marode Charme des alten Industriegebäudes macht das Museum zu einem authentischen Ort der Vergangenheit. // Es war laut an den Maschinen, heiß im Ofengebäude, warm im Trockenschuppen. Männer haben hart gearbeitet, die Schornsteine geraucht, und in den Öfen wurde Stein um Stein gebrannt. // Das Corporate Design für das Ziegeleimuseum sollte echt sein: rustikal, dunkel, hart, rauh. Es sollte sowohl Ecken und Kanten haben als auch menschlich sein, Industrie und Natur vereinen, modern sein aber trotzdem die Melancholie der Vergangenheit bewahren. // Abgeleitet von diesen Kerneigenschaften entsand ein fokussiertes Erscheinungsbild, dessen gestalterische Grundelemente auf der neu definierten Identität aufbauen. Angewendet auf die unterschiedlichen Kommunikationskanäle wie Briefpapiere, Informationsbroschüren oder Webseite, ergeben sie ein ebenso homogenes wie aufmerksamkeitsstarkes Gesamterscheinungsbild, welches das Ziegeleimuseum wirkungsvoll von anderen Museen abhebt und ihm zu mehr Öffentlichkeit verhilft. // Das Logo und die Hausschriften betonen Sachlichkeit, Stabilität und Härte aber gleichzeit auch Menschlichkeit und Wärme; Plakate ermöglichen einen größeren Bekanntheitsgrad in der Region; Broschüren informieren Interessierte und Besucher über die Geschichte der Ziegeleien und das Midlumer Ziegeleimuseum selbst und Webseite sowie Social-Media-Präsenz erzielen auch überregional eine größere Reichweite.

Masterthesis _ 2013

"Entwicklung eines Corporate Designs für das Ziegeleimuseum Midlum"

Nordpol _ 2014

Papierobjekte

Buchgestaltung _ 2010

Foto-Dokumentation des Bachelor-Projektes 
Lyrical Streetart – eine Hommage an Mascha Kaléko

LYRICAL STREETART – Eine Hommage an Mascha Kaléko _ 2010

Bachelorprojekt FH Bielefeld

Mascha Kaléko war nach literaturwissenschaftlicher Ansicht die einzige weibliche Stimme in der Dichtung der Neuen Sachlichkeit. Sie passt in keine Schublade: Ihre Gedichte sind witzig und melancholisch, altmodisch und modern zugleich und werden – weil sie leicht verständlich und unkompliziert sind – oft unterschätzt. Doch die Unkompliziertheit der Verse hat nichts mit Banalität zu tun. Auf den ersten Blick haben Kalékos Gedichte eine Leichtigkeit, hinter der sich tiefere Bedeutungsebenen verbergen. Nicht ihre Themen Liebe, Einsamkeit, Sehnsucht, Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung sprechen uns an, sondern der Ton und der Hintergrund ihrer Verse. Es ist Gebrauchslyrik – Lyrik, die man gebrauchen kann: Poesie für den Alltag. Und in diesen Alltag der Menschen platzierte ich Fragmente ihrer Gedichte, die beim Betrachter viele Assoziationen auslösen können. In den Sätzen geht es um existenzielle Dinge, mit denen sich jeder identifizieren kann. Jeder hat Liebeskummer, Sehnsüchte und Ängste. Es sind nur Spuren, Teile von etwas Ganzem (nämlich den vollständigen Gedichten), die durch das Anbringen im öffentlichen Raum zu etwas Neuem werden. Die Textfragmente korrespondieren mit der Architektur der Stadt. Hauswand, Stufe, Pflaster sind lesbare Metaphern. Jede Hauswand ist wie eine Haut, die das Innere vom Außen trennt, eine Stufe kann ein neuer Lebensabschnitt sein, eine Mauer kann Trennung bedeuten und  jedes Bröckeln, jeder Riss kann Verletzlichkeit, Vergänglichkeit und Alter symbolisieren. Man kann eine Stadt lesen! Und so verbindet sich jedes Gedichtfragment mit seiner Umgebung zu einer neuen Aussage. 


Siebdruck _ 2013

Siebdruck auf Textilien und Holz: Sei klug und halte dich an Wunder

Agentur für Überschüsse _ 2012

Corporate Design

Die Agentur für Überschüsse hat zum Ziel, Projekte zu initiieren, die einen frischen Blick auf das Tourette Syndrom und andere Bewegungsstörungen ermöglichen. Tourette lässt sich nicht durch psychologische oder psychoanalytische Erklärungsmuster fassen. Dieser Umstand macht Tourette zu einem einzigartigen Phänomen im Kontext aktueller ästhetischer und politischer Diskurse. 

JM · Fotografie _ 2013
Logodesign

JM · Fotografie _ 2013

Logodesign

Fotocollagen _ 2013

"Es gibt ein Wesen
von unbegreiflicher Größe
noch ehe Himmel und Erde entstanden
Still, übersinnlich, unveränderlich
bleibt es und unwandelbar
Durch alles geht es - unberührt
Es ist die Mutter der Welt”
(Tao Te King)

Visitenkarten _ 2013

Stempeldruck

Portfolio-Box _ 2011
Holzkasten nach Streichholzschachtel-Prinzip

Portfolio-Box _ 2011

Holzkasten nach Streichholzschachtel-Prinzip

Lost Places _ 2011-2013

Fotoserie

Glück _ 2003

Fotocollagen

Vor einigen Jahren fand ich alte Fotografien. Das Leben einer mir unbekannten Frau lag in Bildern vor mir. Sie sah glücklich aus auf den Aufnahmen. Doch was ist Glück? Was ist Schicksal? Und welche Rolle spielt der Zufall in einem Leben?

(Veröffentlicht in der aktuellen V-mag No.3)

Geschwister_ 2011

Illustrationen